Yachtcharter Regatta Regatta

Regatta Segeln

In diesem Beitrag möchte ich der Frage nachgehen, ob es für einen durchschnittlichen Urlaubssegler überhaupt möglich ist, an einer Regatta teilzunehmen. Und um die Antwort gleich mal vorweg zu nehmen. JA – es ist möglich.

Denn für uns Freizeit- und Urlaubssegler gibt es eine Vielzahl von Veranstaltungen, bei denen man im Pulk um die Wette fahren kann. Und hier steht neben dem Wettkampfgedanken vor allem der Spaß an der Sache, die wichtigste Rolle!

Die verschiedenen Regatten

Da wäre zum einen die sogenannte Funregatta die sich eben auch für absolute Neulinge eignet – hier geht es in erster Linie um – wie es der Name schon sagt – SPASS. Eine Funregatta erstreckt sich in der Regel über 3-6 Tage. Neben den täglich zu absolvierenden Etappen, wird hier vor allem Wert auf das Abendprogramm gelegt. Die Veranstalter machen sich diesbezüglich wirklich viel Arbeit und schaffen an jedem Etappenziel ein tollen Rahmenprogram mit tollem Essen und meist auch Live Musik. Gesegelt wird hier um Trophäen und um die Ehre, hier gibt es kein Preisgeld – ganz unter dem Motto „dabei sein ist Alles“. Bekannte Funregatten sind zum Beispiel der Kornati Cup und der Business Cup der Firma Pitter in Kroatien.

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Erster Stopp auf dem Kornaticup 2017 | ACI Marina Piskera

Die zweite Art von Regatten, die für einen Chartersegler von Interesse ist, ist die sogenannte Langstreckenregatta.Diese Regatten gehen über – wie der Name schon sagt- weite Distanzen. Dass man hier zwischen 2 und 5 Tage Nonstop auf dem Wasser ist, ist ganz normal. Daher sollte man für diese Regatta schon etwas Erfahrung in Punkto Nachtfahrt und Navigation haben. Dennoch –  Regattaerfahrung ist dafür nicht zwingend notwendig.

Bei diesen Langstreckenregatten ist es viel wichtiger ein gutes Klima in der eigenen Crew zu haben. Es ist die Distanz welche hier die Herausforderung darstellt. Und genau das macht diese Art von Regatten so besonders.

Und auch hier bietet der Vercharterer Pitter Yachtcharter mit seinen Regatten „Offshore Challenge“, dem 1000 Milen Race und dem Croatia Coast Cup, verschiedene Events an. Hier das neue Werbevideo zu dem Rennen im Oktober 2018:

Die Teilnahme

Das schöne und doch für viele vielleicht verwunderliche ist – sie müssen sich um so gut wie gar nichts kümmern..Für die Organisation der Regatten gibt es Experten mit langjähriger Erfahrung wie zum Beispiel die Firma Pitter Yachtcharter in Kroatien. Sie als Teilnehmer suchen sich nur die Yacht aus und überlegen sich, mit welcher Crew sie an der Regatta teilnehmen möchten. Den Rest macht der Organisator. Offizielle Anmeldung der Regatta, Einholung der Genehmigungen, Organisation einer Regattaleitung, Betreuung des gesamten Teams vor Ort, Serviceteams während der Veranstaltung, Ärztliche Versorgung und Reservierung der Liegeplätze in den einzelnen Marinas. Auch das Rahmenprogramm inklusiver eines Frühstücks und Abendessens je nach Event sind Sache des Organisators.

Die Yacht

Ihre Aufgabe als Skipper bzw. als Crew ist es, die richtige Yacht auszuwählen. Je nach Kenntnisse der Crew mit oder ohne Spinnaker. Sie können eine Yacht chartern oder auch mit einer eigenen Yacht an Regatten teilnehmen. Damit unterschiedliche Yachttypen und Größen einen fairen Wettkampf haben, gibt es für jede Yacht eine genaue Berechnung die quasi die unterschiedlich großen Yachten in Bezug auf die Geschwindigkeit wieder auf einen vergleichbaren Nenner bringt so daß die Schiffe somit trotz unterschiedlicher Bauweise gegeneinander antreten können.  Dieses Zertifikat heißt ORC – somit ist es möglich, dass zB eine Bavaria Cruiser 46 gegen eine Swan 50 segelt. Bei den meisten Regatten wird nach ORC gewertet. Bei Katamaranen gibt es das sogenannte MOCRA Rating

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An der Startlinie geht`s eng zu

Wer sich nicht auf ein sogenanntes Rating einlassen möchte, kann auch in Einheitsklassen segeln. Hier treten ausschließlich identische Yachten gegeneinander an. Wer als erster im Ziel ist, ist auch erster in der Rangliste. Ganz einfach und natürlich auch sehr interessant. Denn segelt man in einer Einheitsklasse hat man schon am Wasser das direkte Match mit den anderen Teams. Es gibt zum Beispiel in Kroatien sehr viele Einheitsklassen (zB 21x Bavaria Cruiser 41S bei Pitter Yachtcharter und Adriatic Challenge, 25x Bavaria Cruiser 45 bei Pitter, First 45, First 35,……)

Wie ich schon zu Beginn angemerkt hatte muss man zwar nicht zwingend ein erfahrener Regattaskipper sein um das Schiff während des Rennens zu skippern aber meine Empfehlung wäre es dennoch sich erst einmal einen Profi an Bord zu holen. Es gibt sehr viele Skipper die professionell Regattasegeln und so kann man mit seinem Team eine Regatta segeln. Und das tolle dabei ist, dass man dabei verdammt viel in Sachen Performance Segeln hinzulernt.

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jeder Knoten zählt

Für die Teilnahme an einer Regatta gibt es eine sogenannte Meldegebühr – diese ist je nach Angebot und Art der Regatta unterschiedlich. Meist fällt ein Betrag pro Person und ein Betrag für die Meldung der Yacht an. Genaue Informationen zu den einzelnen Regatta bekommt man inzwischen alle online.

Das offizielle Dokument für eine Regatta ist die sogenannte Ausschreibung bzw. Notice of Race. Hier findet man als Teilnehmer alle Informationen zur jeweiligen Regatta: wie hoch ist die Meldegebühr und was beinhaltet diese, wann ist Meldeschluss, gibt es ein Limit für die Anzahl der Yachten, welche verschiedenen Klassen gibt es, welche Regeln gelten, wie viele Regattatage sind es, welche Voraussetzungen muss der Skipper bzw die Crew mitbringen… und und und…

Sollte diese Ausschreibung nicht auf der Website der Regatta zu finden sein kann man beim Organisator einfach danach fragen. Es ist auf jeden Fall wichtig, sich im Vorfeld über alle Einzelheiten zu informieren, bevor man sich anmeldet.

Warum nicht selbst mal mitmachen

In jedem Fall ist es eine Überlegung wert, auf einer der vielen angebotenen Regatten auch selbst mal teilzunehmen. So ein kleiner Racer steckt glaube ich in jedem von uns Seglern. Ich bin zwar gerne bequem unterwegs, aber wenn der Wind mal gut in die Segel bläst, ertappe ich mich dabei wenn ich am Trimm der Segel spiele um noch mehr Geschwindigkeit zu erreichen.

Hier ein Eindruck vom Kornaticup 2017, bei dem ich als Zuschauer mit dabei war.

Wenn Sie eine gute Truppe sind, dann sollten Sie sich das mal durch den Kopf gehen lassen…

Vielleicht sehen wir uns ja beim nächsten Race an der Startlinie

Der Blogbeitrag in Vollständiger Länge als Hörbuch

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