One Way - Yachtcharter - Segelyacht (c) Pavel

Begehrt – Die One Way Charter

Die One Way Charter ist für viele ein absolutes Highlight. Die Tatsache, am Ende des Törns in einem anderen Hafen auszuchecken als in dem in welchem man das Schiff übernommen hat, reizt immer mehr Urlaubssegler. Aber was genau steckt hinter den One Ways ? Warum sind diese Törns nicht immer verfügbar und wo fließen die One Way Gebühren eigenltich hin? Fragen die wir in diesem Blogbeitrag etwas näher beleuchten wollen.

Was genau ist ein One Way?

Yachtcharter_One_Ways©Photocreo-Bednarek
Griechenland – prädestiniert für One Ways

Der Name ist hier Program. Es geht „nur“ in eine Richtung! Zumindest muss man nicht mehr zurück zum Ausgangspunkt. Man übernimmt seine Yacht im Hafen A und am Ende des Törns gibt man die Yacht im Hafen B wieder zurück. Natürlich spricht man nicht von einem One Way, wenn die beiden Liegeplätzte unmittelbar oder nah beieinander liegen. Es ist eigentlich erst dann ein One Way, wenn die Entfernung zwischen den beiden Häfen so groß ist, dass es sich auch lohnt einen Törn zu machen, um das Schiff von einem zum anderen Liegeplatz zu überführen. Zum Beispiel zwischen Inseln oder auf einem Küstenabschnitt.

Meer erleben

Yachtcharter_One_Way
Bei einer Überführung erlebt man vor allem eins: Meer!

Natürlich kommt man bei einer One Way Charter meist etwas mehr rum, da man ja nicht mehr zurücksegeln muss. Aber es gibt auch Reviere bei denen dieses Argument nicht unbedingt zieht. Wenn man zum Beispiel in den Kornaten segelt, dann kann man locker eine Woche verbringen, ohne zwei mal am gleichen Küstenabschnitt vorbeisegeln zu müssen. Aufgrund der vielen Inseln ist das nicht nur hier, sondern z.B. auch in Griechenland möglich. Aber meistens segelt man eben doch an einer Küste entlang und wenn man wieder zurück in den Ausgangshafen muss, ist man irgendwann gezwungen, den Rückweg einzuschlagen.

An dieser Stelle möchte ich auch die Überführungs- bzw. Überstellungstörns erwähnen, die genau genommen auch zu den One Ways zählen. Eine Überführung unterscheidet sich jedoch von der „normalen“ One Way Charter insofern, als dass man hier in der Regel weitaus größere Strecken zurückzulegen hat. Es gibt zum Beispiel Vercharterer, die in verschiedenen Revieren eine Basis haben und Ihre Yachten je nach Auslanstung bzw. Saison von der einen in die andere Basis überstellen. So haben wir Beispielsweise Flotten die im Sommer auf Mallorca und im Winter auf den Kanaren stationiert sind. Diese Yachten müssen somit zwei mal im Jahr von der einen zur anderen Basis überstellt werden. Auf so einer Reise kommt man natürlich weniger an schönen Buchten und Küstenabschnitten vorbei. Hier ist vor allem der Weg das Ziel. Nachtschläge gehören hier ebenso dazu wie eine gezielte Proviantierung im Vorfeld. Man könnte über diese Törns so viel schreiben, dass man damit einen eingenen Blogbeitrag füllen könnte. Fakt ist, daß diese Art des One Ways nichts für Jedermann ist und daß man hier vor allem „Meer“ als „mehr“ erlebt. Aber gerade das reizt viele Segler.

Immer den Wind im Rücken

Yachtcharter_One_Way©-AlexanderNikiforov
Segeln ohne zu kreuzen

Der zweite Punkt, der für eine One Way Charter spricht ist vor allem dann gegeben, wenn die Richtung, in dem der Zielhafen liegt, in Lee liegt. Sprich, wenn man auf seinem Weg vor allem den Wind von Hinten oder zumindest Raumschot hat. Dann hat man den gesamten Törn über perfekte Windverhältnisse. Denn da man ja nicht zurück muss, ist man eben auch nicht gezwungen, gegen den Wind bzw. hart am Wind segeln zu müssen. Meist sind das im Mittelmeer die Törns, welche in nördlich gelegnen Häfen starten und in südlicheren enden. Z.B.: in der Türkei von Bodrum nach Göcek. Das ist perfekt. Es geht von Nord nach Süd und der Wind bläst beständig auch Nordwest!

Anreise planen

Bei einem One Way kann man natürlich schlecht mit dem Auto anreisen, da man dieses ja sonst irgendwie während des Törns vom Check in Hafen zum Check out Hafen bringen müsste. Aber meistens wird ohnehin geflogen. Und einen Gabelflug zu buchen, ist Heutzutage kein Problem mehr.

Die One Way Gebühren

Wer eine One Way Charter fahren will, wird in den Angeboten meistens mit den Extrakosten, den sogenannten „One Way Gebühren“ konfrontiert. Klar, die Yacht muss ja irgendwie wieder am Ende des Törns in den Heimathafen gebracht werden. Alternativ dazu, kann es natürlich auch sein, dass man den One Way in einer anderen Marina starten will und dann im Heimathafen der Yacht seinen Törn beendet. Aber auch dann muss die Yacht, in diesem Fall eben im Vorfeld, überführt werden. Die Kosten decken den Skipper, Ausfallzeit des Schiffes und den Treibstoff. Wichig ist hierbei, dass die Liegeplatzgebühren für die Übernachtung im „Nicht-Heimathafen“ nicht zwingend in den One Way Kosten enthalten ist. Am Besten immer im Vorfeld noch mal explizit nachfragen. Somit fallen am Übergabe oder Abgabetag in der Regel Liegeplatzgebühren an.

So kann man sparen

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Nicht immer fallen One Way Kosten an

Es gibt tatsächlich den Fall, dass die Gebühren für die One Way Charter wegfallen. In der Regel ist das immer dann der Fall, wenn die Yacht ohnehin Überführt werden muss. Zum Beispiel wenn in der Woche vorher schon ein Kunde einen One Way gefahren ist und die Rücküberführung ansteht. Hier hat man gute Chancen, den One Way ohne Gebühren buchen zu können, da diese ja schon vom Kunden vorher gezahlt wurden. Es kann natürlich sein, dass man dann den One Way „in die falsche Richtung“ fährt und den Wind eventuell gegen an hat. Aber wem das nichts ausmacht, profitiert von einem guten Preis und genießt die anderen Vorteile einer solchen Charter.

Aktuelle Angebote zu One Way Specials

Unser Partner Lava Charter stellt auf der Insel Teneriffa eine Auswahl seiner Yachten für die „Charterweek“ zur Verfügung. Diese Flotille findet vom 17. bis 24. Februar 2018 statt und wird vor Ort von der Firma Blu Charter veranstaltet. Eine Woche lang führt der Törn durch die Kanaren, bei dem auch die kleine Insel El Hierro einer der Anlaufpunkte ist. Da die Schiffe für die Flotille Ihren Heimathafen auf Lanzarote haben, müssen diese in der Woche vorher und in der Woche nachher jeweils überführt werden. Diese One Ways werden exclusiv nur über CHARTERBAR Yachting vertrieben. Wir bieten die Yachten natürlich ohne One Way Gebühren an. Und wer noch bis zum 31.12.2017 bucht, der erhält sogar noch 10% auf den regulären Charterpreis.

Blog One Way Angebote.

Der Blogbeitrag als Hörbuchversion

Yachtcharter_One_Way_daliu
Der One Way zur Charterweek bietet eine traumhafte Route durch die Kanaren

Buchen Sie Ihre nächste Charter  – Wir beraten Sie!

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Bildnachweise von oben nach untern:
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Ein Kommentar

  1. Iinteressanter Gedanke, oneway mit der Yacht in die Südsee und dann einfach dort bleiben. Diese oneway-Geschichten sind häufig echt praktisch, ich kannte es bisher nur von Mietwagen-Buchungen. Danke für den Artikel 🙂

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