Yachturlaub Malediven - Yacht am Strand

Die Malediven

Heute machen wir uns auf eine wahrhaftig paradiesische Reise in dem ehrlich gesagt das Segeln allein nicht im Vordergrund steht. Ein Revier, das nur aus Inseln besteht und im gesamten Jahr sommerlich warm ist. Um mir ein persönliches Bild über diese Destination zu machen, bin ich vor ein paar Wochen selbst zu einem Törn in dieses Paradies aufgebrochen, welches ich heute vorstellen möchte. Das Ergebnis war mehr als beeindruckend – WILLKOMMEN AUF DEN MALEDIVEN.

Die Malediven werden in Zusammenhang mit Yachturlaub kaum in Verbindung gebracht. Luxuriöse Resorts und Tauchsafaris gibt es hier viele, aber kann man hier auch ein Schiff anmieten und selbst um die Inseln ziehen? Die Antwort nehme ich schon mal vorweg. Tatsächlich kann man über uns ein Schiff auch bareboat in den Malediven anmieten. Aber bevor wir dazu kommen, was man hier als Yachturlauber so erleben kann, fangen wir erst einmal mit grundlegenden Informationen über das Revier an.

Wer sich diesen Beitrag übrigens bequem als Hörbuch anhören möchte, kann das hier machen

Die Malediven – Inseln, Atolle und Male

870 Kilometer von Nord nach Süd

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Die Malediven – Mitten im Indischen Ozean

Die insgesamt neunzehn Inselgruppen der Malediven liegen südwestlich von Indien und Sri Lanka und reichen mit Ihren rund 870 Kilometern von Nord nach Süd, bis kurz vor den Äquator. Kurz gesagt, – hier ist es fünf Stunden später als die koordinierte Weltzeit beziehungsweise vier Stunden später als unsere mitteleuropäische Zeit. Die knapp 1.200  Inseln sind auf 26 Atolle verteilt und liegen, ACHTUNG, nur rund einen Meter über dem Meeresspiegel. Daran merkt man auch, dass die Malediven nicht, wie zum Beispiel Hawaii, vulkanischen Ursprungs sind. Die Inseln liegen auf dem gleichnamigen “maledivischen Rücken”, der als gesunkene und abgekippte Randscholle der indischen Landmasse gilt.

1/3 Der Menschen leben in Male

Von all den Inseln sind zurzeit nur 220 bewohnt. Diese Inseln nennt man „local Islands“. Auf den aktuell rund 87 Touristeninseln sind die Einheimischen übrigens nur als Personal zugelassen. Laut Wikipedia betrug im Jahr 2014 die Einwohnerzahl über 344.000. Interessant wird diese Zahl eigentlich erst dann, wenn man weiß, dass rund ein Drittel der Einwohner auf der Hauptinsel Male leben. Somit beherbergt Male mit seinen nur 5.7 Quadratkilometern, über 134.000 Menschen und ist damit eine der am dichtesten besiedelten Städte der Erde. Man sollte hier vielleicht auch gleich dazusagen, dass Male auch die einzige richtige Stadt auf den Malediven ist.

Diese Stadt ist wirklich crazy!

Yachturlaub Malediven
Hier fährt jeder eine Roller

So viele Roller habe ich noch nie auf so engem Raum gesehen. Ich persönlich fand die Stadt trotz des unglaublichen Kontrastes sehr sehenswert. Vom Flughafen aus kommt man für rund 10 Dollar mit dem Taxi in die Stadt. Der Flughafen ist auf der Nachbarinsel. Diese ist aber über eine Brücke mit der Hauptstadt Male verbunden. Es gibt übrigens auch Wassertaxis, die hier hin und her pendeln. Wer also nach seinem Törn noch ein paar Stunden Zeit hat, sollte den Kurztrip in die Hauptstadt machen. Man kann am Flughafen die Gepäckstücke für drei Dollar das Stück einfach hinterlegen um nicht alles mitschleppen zu müssen. Zu empfehlen ist vor allem ein Besuch im Fischmarkt. Unglaublich was hier täglich an frischem Fisch verarbeitet wird. StattlicheThunfische, Red Snapper und viele andere Arten werden hier gleich zerlegt und verkauft. Ebenso faszinierend ist der sogenannte “local Markt” auf der anderen Straßenseite. Hier werden vor allem Obst und Gemüse angeboten.

Der Islam als Staatsreligion

Freundliche Einheimische trifft man hier auf jeder Insel

Der Legende nach wurden die Menschen hier durch einen arabischen Reisenden im Jahr 1153 zum Islam bekehrt. Tja – und dieser Glaube hat sich bis heute gehalten. Die Malediver sind vorwiegend strenggläubig sunnitische Muslime. Der Glaube spielt hier eine große Rolle und der Islam ist hier alleinige Staatsreligion. Jede der kleinen einheimischen Inseln hat eine eigene Moschee und auch eine Schule, in denen die Kinder ab sechs Jahren auf Dhivehi (das ist die Landessprache), auf Englisch und sogar Arabisch, lesen und schreiben lernen.

Ärzte, Krankenhäuser und Dekompressionskammern…

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Ein Kind spielt auf der Straße

Das Gesundheitswesen auf den Malediven hat nicht den Standard wie bei uns aber auch hier gibt es natürlich Hilfe, wenn man mal einen Arzt benötigt. Auf Male gibt es ein privates und ein öffentliches Krankenhaus. Auf den einheimischen Inseln ist die medizinische Betreuung allerdings eher auf traditionelle Behandlungsmethoden beschränkt. Dennoch gibt es natürlich auch Inseln, wie zum Beispiel die Inseln Bandos im Nord Male Atoll, auf der es Ärzte und zum Beispiel auch eine Dekompressionskammer gibt, in der Tauchunfälle behandelt werden können. Diese Ärzte kommen meist sogar aus dem deutschsprachigen Raum. Komplizierte chirurgische Eingriffe können allerdings weder dort noch auf Male vorgenommen werden. Diese werden dann meist in Indien durchgeführt.

Wind und Wetter auf den Malediven

Wenn wir uns noch mal die geographische Lage ansehen wird schnell klar, dass es hier das gesamte Jahr über wohlig warm ist. Und damit meine ich nicht nur die Luft. Auch das Wasser ist mit seinen durchschnittlichen knapp 28 Grad absolut paradiesisch. Dennoch haben wir auch hier einen klimatischen Wechsel innerhalb des Kalenderjahres. Grundsätzlich gilt, dass das tropische Klima auf den Malediven konstant warm ist und eine verdammt hohe Luftfeuchtigkeit hat. Auch nachts fallen die Temperaturen hier übrigens eher selten auf unter 25 Grad.

Das Wetter wird vom Monsun bestimmt

Regnen kann es hier auch mal

Maßgebend für das Klima sind der Südwest-Monsun, der von Mai bis Oktober und der Nordost-Monsun, der von November bis April vorherrschen. Vor allem im Juni und Juli bringt der Südwest-Monsun zwar reichlich Wind aber leider auch intensivere Niederschläge mit sich. Als beste Reisezeit gilt daher die Zeit zwischen Ende November bis Ende April. Während es im Dezember noch zu einigen Regenschauern kommen kann, bleibt es anschließend bis Ende April eher trocken. Apropos Regenschauer. Ich habe auf den Malediven den schönsten Regen meines Lebens erlebt.

Yachtcharter Malediven Regen
Ein unvergesslicher Moment

Man muss sich das so vorstellen, dass es plötzlich wie aus Eimern schüttet. Normalerweise ist das unangenehm aber hier nicht. Das Wasser, das vom Himmel prasselt ist warm und wenn man dann so wie ich zufällig mit einem Standup Paddleboard auf dem Wasser ist, fühlt man sich wie der Herr der Meere. Kein Mensch weit und breit. Nur du, dein Boot, eine einsame Insel und das Meer.

Die Windstärke hält sich in Grenzen…

Wie sieht es eigentlich mit dem Wind aus? Ganz ehrlich? – Wer in erster Linie darauf Wert legt, die Segel zu setzen und hart an den Wind gehen möchte, ist hier fehl am Platz. Die Malediven sind nämlich nicht unbedingt ein Revier, das mit konstanten Winden gesegnet ist. Es kann sein, dass man auf seinem Törn Glück hat und auch gut zum Segeln kommt, aber ich behaupte jetzt mal, dass das eher die Ausnahme ist. Man sollte sich also darauf einstellen, dass man hier vor allem auch den Motor braucht, um von A nach B zu kommen.

Warum ein Segeltörn auf den Malediven ?

An dieser Stelle stellt sich natürlich die Frage, weshalb wir hier einen Beitrag zu einer Yachtcharter Destination machen, wenn das Segeln nicht an erster Stelle steht! Die Antwort kann ich Ihnen vor allem deswegen geben, weil ich es selbst erlebt habe. Die Malediven sind ein Paradies.

Ein Törn in den Malediven birgt weit mehr als „nur“ Segeln.

Wer schon mal dort war, hat entweder ein teures Resort auf einer der Touristeninseln besucht oder eine geführte Tauchsafari mit vielen anderen Menschen gemacht, in der er von einem Tauchspot zum anderen gefahren ist. Wissen Sie was ich gemacht habe? Ich habe gemeinsam mit meiner Crew auf einem 38 Fuß Segelkatamaran in Male abgelegt und in der ersten Nacht an einer menschenleeren Sandbank geankert. An diesem Abend haben wir uns gemeinsam mit unserem Skipper, den wir extra für diesen Erkundungstörn angeheuert hatten überlegt, was wir erleben möchten und haben einen ersten Törnplan entwickelt. In den darauffolgenden Tagen haben wir drei Atolle besucht, Freundschaften mit Einheimischen geschlossen, wir sind getaucht und geschnorchelt, mit Haien geschwommen und bei Flaute sind wir sogar Jet-Ski gefahren. Wir haben an einsamen Inseln und Sandbänken geankert,waren an traumhaften Surfspots allein im Wasser um die schönsten Wellen zu reiten und haben Fische geangelt, Kokosnüsse gegessen und sind an menschenleeren Stränden spazieren gegangen. Wir haben die Malediven so kennengelernt, wie sie sind – mit all Ihren Facetten und Gesichtern. Und all das nur, weil wir ein Schiff gechartert haben und somit unabhängig waren. Das Chartern in diesem Revier ermöglicht es einem, diese Inselwelt so kennenzulernen, wie sie es verdient hat.

Die Distanzen auf den Malediven

Weite Schläge gibts nur zwischen den Atollen

Wenn wir uns mal die Distanzen auf den Malediven ansehen, so ist das alles überschaubar. Man kann so wie wir vom Nordmale Atoll über das Südmaleatoll bis hin zum Filidhu Atoll fahren um dann noch einen Schlag ins Taucherparadies Ari Atoll zu machen. Aber man kann auch einfach im Nordmale Atoll bleiben und eine Insel nach der anderen anfahren. Wer einen detallieten Törnvorschlag haben möchte, kann sich gerne bei uns im Büro melden. Wir schicken Ihnen dann einen möglichen Verlauf mit Infos zu den Tageszielen.

Strömungen und Navigation

Etwas komplizierter als die Törnplanung würde ich hier die vorherrschenden Strömungen beschreiben. Nicht selten wird es so sein, dass Sie vor Anker liegen, der Bug aber nicht in die Richtung zeigt aus der der Wind kommt. Die Strömung ist teilweise wirklich stark, so dass man vorsichtig sein sollte wenn man irgendwo einfach ins Wasser springt. Erst mal lieber kurz checken wie stark das Wasser in welche Richtung fließt. Navigiert wird hier fast ausschließlich auf Sicht. Die Kartenplotter sind leider oft nicht so präzise, als dass man sich auf diese verlassen könnte. Unserer hat manchmal angezeigt, dass unser Schiff auf Land ist. Na – ja. Normalerweise finde ich so etwas nicht so prickelnd aber hier ist es wirklich so, dass man sehr gut auf Sicht steuern kann. Einen Nachtschlag würde ich daher nicht unbedingt empfehlen. Außer man hat einen einheimischen Skipper – Die kennen die Inseln und Riffe wirklich sehr gut.  Eine gute Planung und verantwortungsvolle Navigation ist hier für eine Bareboat Charter also definitiv angebracht.

Chartern eines Segelkatamarans

Wie bereits gesagt, bieten wir als Yachtcharter Agentur Schiffe zur Miete auf den Malediven an. Unser Partner Blue Horizon, ist aktuell der einzige Vercharterer vor Ort, der eine Lizenz besitzt, seine Schiffe auch ohne einen einheimischen Skipper, also bareboat, anzubieten. Das Chartergeschäft ist auf den Malediven also wirklich eine absolute Seltenheit. Kabinen- und Kojen Charter gibt es hier aber schon länger.

Die Auswahl ist mehr als begrenzt

Yachturlaub MaledivenBitte erschrecken Sie jetzt aber nicht, wenn ich Ihnen sage, dass es aktuell nur zwei Segelkatamarane gibt, die man bareboat chartern kann. Es versteht sich also von selbst, dass man hier seine Törn Planung früh genug angehen sollte, um sich das Schiff auch zu sichern. Wer sich einen Überblick über die Preise und die online Verfügbarkeiten der Katamarane machen möchte, dem empfehle ich unsere Schiffssuche. Hier kann man einfach den gewünschten Reisetermin eingeben und schauen, ob eines der Schiffe zum gewünschten Datum verfügbar ist. Man kann hier auch die Ausrüstung der Kats ansehen und sich optionale Extras mit anzeigen lassen. Sollten sie zu Ihrem Wunschtermin kein Schiff angezeigt bekommen, melden Sie sich bitte einfach bei uns. Telefonisch oder per Mail. Wir können uns dann noch mal mit dem Vercharterer in Verbindung setzten und schauen, ob wir noch eine Alternative für Sie organisieren können.

Skipper und Koch sind eine sinnvolle Investition

Obwohl man die Schiffe bareboat anmieten kann sollte man sich aber wirklich überlegen, ob man nicht den Skipper und sogar den Koch mit dazu buchen sollte. Normalerweise würde ich so etwas nicht sagen aber in diesem Revier ist es wirklich von Vorteil. Der Skipper kann quasi kurzfristig den Törn an die Wünsche der Crew anpassen. Wo ist ein guter Schnorchel Spot, wo kann ich Surfen gehen, an welchem nahegelegenen Resort kann ich einen Tauchgang unternehmen oder welche der einheimischen Inseln bieten sich zur Proviantaufnahme an. All das kann man natürlich auch auf eigene Faust unternehmen. Aber ein Skipper kann in einem Revier, über das es noch keine Revierhandbücher oder vergleichbares gibt, schon recht hilfreich sein.

Yachtcharter Malediven
Frischer geht`s nicht…

Und der Koch – tja, ich hätte ja nie gedacht, dass ich einen Koch an Bord so toll finden würde. Aber die Jungs sind wirklich der Hammer. Was wir täglich auf den Tisch bekommen haben, war der Traum. Ob selbst gefangener Fisch fürs Abendessen, indische Speisen am Mittag oder Omeletts zum Frühstück. Der Koch war jeden Cent wert. Und da die Jungs tatsächlich in den beiden kleinen Bugkabinen schlafen, bleiben immer noch 6 Kojen für die Gäste übrig.

Die Einheimischen

Ein wirklich nicht unerheblicher Vorteil der beiden war die Tatsache, dass wir dadurch auch einen Zugang zu den Einheimischen auf den local Islands hatten. Die Menschen dort sind unglaublich freundlich und offen. In einer so streng gläubigen Gesellschaft war ich mir offen gesagt zu Beginn nicht so sicher, wie man uns Fremden begegnen würde. Ich und auch der Rest der Crew wurden aber sehr positiv überrascht. Die Dörfer sind sehr spartanisch aber dennoch sehr sauber. Obwohl die Straßen aus Sand und Staub bestehen, ist hier alles sauber gefegt. Die Moscheen sind blitzesauber und wenn man in den kleinen Supermarkt geht, zieht man draußen sogar die Schuhe aus.

Einkaufen auf 10m²

In diesen Supermärkten bekommt man übrigens auf gefühlten zehn Quadratmetern wirklich eine ganze Menge an verschiedenen Nahrungsmitteln. Auch nonfood Artikel und Knabbereien, sowie Angelutensilien und Drogerieartikel kann man hier kaufen. Apropos Kaufen – man sollte gleich am Flughafen ein paar Euro in die Landeswährung „Rufiyaa“ tauschen. Alternativ kann man auch mit US-Dollar zahlen. Dass auf den local Islands keine EC- oder Kreditkarten funktionieren, versteht sich von selbst. Noch etwas: Alkohol bekommt man hier nicht ohne Weiteres. Auf einer local Island schon gar nicht. Man muss eine Verkaufslizenz besitzen, die in erster Linie den Resorts vorbehalten ist. Aber es gibt trotzdem einen Weg, an kühles Bier zu kommen. Unser Partner vor Ort besitzt nämlich auch so eine Ausschanklizenz und kann das Schiff mit Bier verproviantieren. Abgerechnet wird dann pro getrunkener Dose am Schluss. Aber Achtung, das Ganze kann bei stolzen drei Euro pro 0,33er Dose schnell recht teuer werden. Alles andere an Lebensmitteln ist übrigens vergleichsweise günstig.

Umweltschutz und Klimawandel

Noch etwas möchte ich nicht unerwähnt lassen: Trotz der erwähnten Sauberkeit ist überall nachzulesen, dass die Malediver das Thema Umweltschutz nicht so genau nehmen. Das eine hat eben auch nicht zwingend etwas mit dem Anderen zu tun. Die Dörfer sind sauber aber das Thema Müllentsorgung ist hier zum Beispiel definitiv ein Problem. Die meisten Inseln haben zwar ihre eigenen Müllverbrennungsanlagen, entsorgen Ihren Müll aber leider teilweise noch im Meer. Tja – jedes Paradies hat eben auch so seine Schattenseiten, die man aber nicht verschweigen darf. Das Thema Klimawandel ist auf den Malediven hingegen ein Thema das umso ernster genommen wird. Die Malediven sind aufgrund des stetig ansteigenden Meeresspiegels stark bedroht und kämpfen daher mit allen Mitteln für den Klimaschutz.

Die Inseln sind im Durchschnitt nur einen Meter üer dem Meeresspiegel

Die Korallenbleiche

Das Klima ist leider auch der Grund für die Korallenbleiche, welche im Zuge der Rekordtemperaturen im Jahr 2016 (Zweitausendsechzehn) die Riffe um die Malediven weitflächig in ein tristes grau verfärbt hat. Um genau zu sein, wurden damals ca. 60% (Sechzig Prozent) der Riffe in Mitleidenschaft gezogen.

Yachturlaub Malediven Korallen Unterwasser
Die Korallen haben durch das Klima, an Farben einbüßen müssen.

Eine traumhafte Unterwasserwelt!

Yachtcharter Malediven TauchenDennoch – Was ich hier unter Wasser erlebt habe, wird unvergesslich bleiben. Man muss kein Taucher sein, um hier in diese atemberaubende Welt eintauchen zu können. Es genügt eine Taucherbrille und ein Schnorchel. Unzählige Fische, Schildkröten und Rochen schwimmen einem hier förmlich vor der Nase herum. Und mit etwas Glück kommt auch mal ein gewaltiger Hai vorbeigeschwommen. Ganz ehrlich – ich war so fasziniert, dass ich nicht mal Zeit zum Angst haben hatte. Die wäre aber auch unbegründet gewesen. Hier gibt es so viel Nahrung für die Meeresräuber, dass so ein bärtiger Landgenosse wie ich, nicht mal eines Blickes gewürdigt wird.

Ein faszinierender Anblick

Wer im Besitz eines Tauchscheines ist, der muss natürlich unbedingt mit der Flasche runter gehen. Entweder man informiert sich im Vorfeld darüber, an welchen Resorts es Tauchschulen gibt, oder aber man sagt seinem Skipper Bescheid, dass man zum Beispiel am nächsten Tag einen Tauchgang machen möchte.

Zum Tauchen ins Resort

Yachtcharter Malediven Tauchen
Die Tauchstation fährt Dich zum Riff

Die Resorts kann man als Außenstehender nur gegen eine Gebühr betreten. Diese Hotelanlagen sind sinnvollerweise den Hotelgästen vorbehalten. Sonst würden wahrscheinlich alle Tauchsafari Schiffe dort einen Abstecher machen und die Gäste absetzten. Das Resort, auf dem wir waren, hätte bei Betreten stolze vierzig Dollar pro Person gekostet. Da wir aber nur zum tauchen gehen wollten, konnten wir an Land gehen. Wichtig ist, dass man seinen Tauchschein auch wirklich dabeihat. Die Gerätschaften und den Neoprenanzug kann man vor Ort leihen.

Die Kosten für einen Tauchgang

Wir haben für einen geführten Tauchgang inklusive Leihmaterial knappe 100 Dollar bezahlt. Darin war auch eine Pflichtversicherung enthalten, die im Falle eines Tauchunfalls die Behandlung in der Dekompressionskammer miteinschließt. Sollte jemand diese Leistung zum Beispiel im Rahmen seiner Unfallversicherung mit abgedeckt haben, einfach einen Nachweis darüber mitbringen. Dann muss die Versicherung vor Ort nicht extra abgeschlossen werden. So oder so – Tauchen auf den Malediven ist ein traumhaftes Erlebnis. Kein Wunder dass Menschen aus aller Welt hierherkommen, nur um täglich bis zu drei Mal tauchen zu gehen.

Videotagebuch Malediven

Wenn ich jetzt noch darüber reden würde, was man sonst noch so alles im Zuge eines Segeltörns auf den Malediven so erleben kann, würde wohl noch morgen dasitzen. Wer sich hier mal einen richtigen Einblick verschaffen möchte, schaut sich einfach mal unser Videotagebuch an, welches vor auf unserem Törn gedreht und damals sogar täglich hochgeladen haben. Das gesamten Video gibt es hier. Richtig gehört! Wir haben die Videos hochgeladen – mitten im indischen Ozean. Es gibt W-lan auf dem Schiff. Man kann entweder die 5 GB nutzen, die vom Vercharterer angeboten werden, oder man kauft sich am Flughafen einen SIM – Karte mit Datenvolumen. Wir haben für dreißig Gigabyte rund vierzig Dollar bezahlt. Jede der Inseln hat einen Masten und da alles flach ist, kann man über den Empfang nicht meckern. Außer vielleicht zwischen den Atollen bei einer Überfahrt. Ach – noch ein Tipp! Wer möchte, kann sich hier auch ein Standup Paddleboard, ein Wellenreitbrett, ein Kanu oder sogar einen Jetski für den Törn mitbuchen. Damit kann man wirklich eine Menge Spass erleben. Diejenigen, die unser Tagebuch angesehen haben, wissen wovon ich spreche.

 

Interesse?

Wirklich individuelle Beratung bekommen Sie, wenn Sie uns am besten persönlich kontaktieren. Sie können uns jederzeit eine E-Mail schreiben oder aber noch besser, Sie rufen uns einfach an. Wir freuen uns, wenn Sie sich melden. Unser Team kann Ihnen dann Fragen zu diesem oder auch zu allen anderen Yachtcharterrevieren dieser Erde beantworten und Ihnen dann auch perfekt auf Sie zugeschnittene Angebote zu Ihrer gewünschten Charteryacht zuschicken. Auch mich erreichen Sie dort persönlich. Diesen Beitrag finden Sie übrigens neben vielen weiteren Revierinformationen auch auf unserem YouTube-Channel in unserer Rubrik „Revierinformationen auf den Punkt gebracht“.

Und wenn Sie auch in Zukunft in Sachen Yachtcharter und Meer up to date bleiben wollen, dann folgen Sie gerne unserem YouTube Kanal und schauen Sie auch mal auf unseren anderen Social-Media-Kanälen vorbei. Sicherlich finden sie dort auch einiges was ihr Herz begeistern wird!

Buchen Sie Ihre nächste Charter  – Wir beraten Sie!

Für Ihre nächste Törnplanung steht Ihnen unsere Crew mit langjähringer Erfahrung beratend zur Seite. Senden Sie uns Ihre Charteranfrage und lassen Sie sich unverbindlich, die für Sie passenden Yachten von uns anbieten. Sie erreichen uns per E-mail, telefonisch unter +49 – 931 30 699 04 0 oder auch gerne persönlich im Büro in Würzburg

 

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