Langzeitcharter

Es hört sich fast schon wie ein Traum an. Monatelang auf einer Segelyacht oder einem Katamaran unterwegs sein und die schönsten Küsten dieser Welt besegeln! Nur ein Traum? Immer mehr Segler erfüllen sich den Wunsch einer Langzeitcharter im Rahmen eines Sabbaticals und manche tauschen sogar das Büro gegen die Schiffskoje. Worauf man dabei achten sollte und warum es besser ist für so eine Auszeit eine Yacht zu chartern, statt zu kaufen, erfährst Du in diesem Artikel.

Beliebte Ziele für Langzeitcharter: Einsame Strände in abgelegenen Revieren. Bild: Adobe Stock, lucky-photo

Die Vorbereitung

Eine Langzeitcharter benötigt ebenso eine lange Zeit der Vorbereitung. Man sollte sich mindestens ein Jahr oder sogar vorher schon Gedanken über seinen Törn machen.

Kaufen oder chartern?

Eine Yacht selbst zu besitzen ist sicherlich ein Traum für viele Segler. Die Frage ist nur, wann sich ein Schiffskauf wirklich lohnt. Für eine Langzeitcharter ist der Kauf einer eigenen Yacht meist nicht lohnenswert. Voraussetzung ist, dass man die Zeit des Törns bereits im Vorfeld definiert hat. Sollte die Dauer der Langfahrt offen sein, kann ist ein eigenes Schiff schon sinnvoller. Hier würde es sich anbieten auf jeden Fall ein gebrauchtes Schiff zu kaufen, sofern dieses nach dem Törn wiederverkauft werden soll. Denn dann ist der Preisverlust um einiges geringer als bei einer neuen Yacht.

Der Preis

Ein eigenes Schiff ist erst mal mit einem Invest verbunden. Außerdem birgt es natürlich das Risiko des späteren Wiederverkaufswertes. Man ist verantwortlich für sein Eigentum und auch für die Instandhaltung, sowie die anfallenden Liegeplatzgebühren – auch vor dem Beginn der Langfahrt. Wer hier handwerklich begabt ist und sein Schiff nach dem Törn noch mal richtig aufwerten kann, könnte allerdings auch durchaus einen preislichen Vorteil gegenüber einer Charteryacht erwirken. Dennoch – all das ist ungewiss und im Zweifel mit viel Arbeit verbunden. Das sollte man nicht vergessen.

Wer handwerklich begabt ist, kann preislich sicherlich bei einem Wiederverkauf punkten.
(Bild: Adobe Stock, Gianni Caito)

Der Preis für eine Charteryacht ist hier leider nicht allgemein definierbar. Auch hier hängt es von der jeweiligen Yacht und der jeweiligen Saison ab. Fakt ist allerdings, dass die Nachlässe im Gegensatz zu einer „Kurzen Charter“ sehr hoch ausfallen.

Das richtige Schiff

Ob Katamaran, Segelyacht, neues oder altes Schiff ist reine Geschmackssache. Natürlich hat man auf einem Katamaran mehr Platz und kommt in manchen Revieren in den Genuss aufgrund des geringen Tiefgangs in Strandnähe zu ankern, doch haben auch Monohulls ihre Vorteile, die auf Langfahrten zur Geltung kommen. Einen schönen Beitrag zum Thema Kat oder Monohull haben wir daher HIER verlinkt.

Neu oder alt, Kat oder Mono? Die Auswahl hängt von Deinen Vorlieben ab.
Bild (Adobe Stock, dpVUE .images)

Wer sich schon mal einen Überblick über die weltweit über uns angeboten Schiffe machen möchte, kann das über unsere Yachtsuche bequem machen.

Die Verantwortung und der Support

Eine Charteryacht hat den Vorteil, dass man das Unterfangen von vorn herein preislich viel besser einordnen kann. Angebote hierzu erhältst Du direkt über uns. Schreibe uns hierzu einfach eine E-Mail an anfrage@charterbar-yachting.de

Ebenso wichtig wie der Preis, ist für viele auch der Support, den sie im Rahmen einer Charter erhalten. Die Yacht wird vom Vercharterer für den Törn vorbereitet und auch während der Langzeitcharter ist der die Basis für jegliche Fragen zu erreichen. Auch bei Schäden, Problemen und Instandhaltungspunkten, schließt man sich mit dem Flottenbetreiber kurz und erhält entsprechende Anweisungen und Tipps. Ein weiterer Vorteil ist natürlich der, dass im Falle von Schäden, die aufgrund von Wartungsfehlern in der Vergangenheit entstanden sind, der Vercharterer für die entstehenden Kosten aufkommt. Auch versicherungstechnisch ist man als Charterkunde bessergestellt als wenn man ein Eigner ist.

Schlussendlich ist man in Punkto Kosten und Verantwortung als Mieter einer Yacht definitiv im Vorteil.

Bieten schlussendlich die beste Auswahl: Charteryachten

Die Planung der Langzeitcharter

Wie bereits zu Beginn beschrieben, sollte man sich frühzeitig mit der Planung beschäftigen. Bei einer Charter ist es allein schon deshalb wichtig, da die zu charternde Yacht für den gesamten Charterzeitraum verfügbar sein muss. Je eher man sich hier um das Charterschiff kümmert, desto größer ist die Auswahl und umso wahrscheinlich ist es, dass man ein gutes Angebot erhält. Wer hier ein Jahr vorher bucht, ist sicher nicht zu früh.

Wer früh genug mit der Planung anfängt, kann mit den besten Angebote rechnen. (Bild: Adobe Stock, aerial-drone)

Das Revier und die Yacht – nicht alles ist möglich

Die Revierauswahl kann für eine Langzeitcharter in Bezug auf die Charteryacht entscheidend sein. Manche Vercharterer erlauben Törns nur innerhalb einer bestimmten Region. Nicht alle Yachten sind zugelassen für Grenzüberschreitungen und einige Flotten sind grundsätzlich nicht damit einverstanden, wenn die Yachten über eine längere Zeit am Stück in Charter sind. Diese Punkte klären wir als Agentur für die Kunden ab. Der Kunde informiert uns über seinen Langzeitcharter Wunsch und wir stellen die Angebote zusammen, welche für diesen in Frage kommen.

Der richtige Vercharterer

gerade bei einer Langzeitcharter ist es wichtig, dass man die Yacht über einen renommierten Vercharterer gebucht hat. Diese Sicherheit kann man in erster Linie durch uns gewinnen. Als renommierte Yachtcharteragentur arbeiten wir mit ca. 400 Vercharterern weltweit zusammen und können unseren Kunden die besten Anbieter für den geplanten Langtörn herausfiltern.

Langzeitcharter – kann das jeder?

Es ist keine Zauberei. Im Gegenteil. Wer keinen Stress auf dem Törn hat, kann auch gerne mal eine oder mehrere Nächte länger im Hafen bleiben als bei einem Wochentörn. Schließlich hat man ja Zeit. Dies gibt einem auch die Freiheit, bei ungünstigen Bedingungen einfach abzuwarten.

Dennoch sollte man seine Hausaufgaben gemacht haben. Ein Kurs in Sachen Motorenkunde sowie ein Sicherheitstraining, sollte in jedem Fall absolviert werden. Auch Sippertrainings, wie sie von unserem Partner Blu2Sail angeboten werden, machen definitiv Sinn.

Noch mehr Infos zum Thema Langzeitcharter…

Fazit

Eine Langzeitcharter bleibt für viele leider ein unerfüllter Traum. Doch das muss nicht sein. Wir helfen Dir gerne bei der Verwirklichung des schönsten und längsten Törns deines Lebens.

Bildnachweis Thumbnail: Adobe Stock, Dudarev Mikhail

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.